Ob privat oder geschäftlich, das Thema des Datenschutzes wird in Deutschland sehr ernst genommen. Und viele Negativbeispiele können Nutzer davon abhalten, sich auf digitale Medien zu verlassen. Dabei ist der Umgang mit Daten im Netz extrem sicher, wenn man verschiedene Vorkehrungen trifft.
Das Wissen und die Aufklärung um den Datenschutz steckt jedoch weiterhin noch in den Kinderschuhen und verunsichert sowohl Privatnutzer als auch Unternehmen. Wir schauen uns einige der wichtigsten Grundbausteine an, die für die Sicherheit Ihrer Daten sorgen.
Deutschland: Das Land des Datenschutzes
Wir Deutsche nehmen unseren Datenschutz sehr ernst, was gerne einmal für Frust sorgen kann, aber am Ende nur den Endverbraucher schützen soll. Mit verschiedenen Gesetzgebungen ist der Umgang mit privaten Daten grundlegend in guten Händen, sogar deutlich stärker als im Vergleich zu anderen Ländern.
Die Grundlage dafür ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), welche mittlerweile auch auf die gesamte EU ausgeweitet wurde und Regeln für den Datenschutz festlegt. Speziell für Deutschland gibt es auch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), welches Dinge wie den Datenschutzbeauftragten vorgibt. Gesetzeslagen wie diese werden je nach aktueller Situation immer wieder angepasst und sorgen dafür, dass die rechtliche Grundlage für den Datenschutz gelegt ist.
Sicherer Zugang zum Internet gewährleisten
Im Umgang mit den eigenen Daten ist oftmals die Schnittstelle mit dem Internet entscheidend, denn hierüber können die meisten Probleme entstehen. Wer seine Daten online eingibt, der sollte in einem sicheren Netzwerk sein – am besten das eigene Heim-WLAN. Auch andere Geräte, wie beispielsweise ein Drucker von Viking, sollten immer mit einem sicheren Netzwerk verbunden sein.
Problematisch sind besonders öffentliche WLANs oder die Eingabe von Daten im Ausland. Denn dabei kann nicht immer sichergestellt werden, dass die Verbindung mit dem Internet auch ausreichend geschützt ist. Spannend ist dabei die Zunahme von VPNs (Virtual Private Networks) zu beobachten, die Daten des Nutzers zusätzlich verschlüsselt. Besonders für die Verwendung im Ausland erfreuen sich diese Programme großer Beliebtheit und versprechen einen sicheren Umgang mit den eigenen Daten.
Umgang mit eigenen Daten verbessern
Jedoch kann man auch als Nutzer selbst verschiedene Maßnahmen ergreifen, damit die eigenen Daten im Netz sicher sind. Abseits der Internetverbindung sollte man immer darauf achten, wo man welche Angaben macht und wer diese am Ende auch erhält. Denken Sie lieber zweimal darüber nach, ob Sie einem bestimmten Anbieter vertrauen oder nicht.
Eine gute Grundlage bieten auch Passwort-Manager, die einen unbefugten Zugriff auf eigene Accounts verhindern. Je länger Passwörter sind, desto sicherer. Hinzu kommt die Zwei-Faktor-Authentifizierung, welche eine zusätzliche Schranke darstellt und dem Nutzer mehr Sicherheit gibt.
Physische Dokumente als Sicherheitsfaktor
Datenschutz bezieht sich aber auch auf das Archivieren persönlicher Daten, was ebenfalls immer weiter digitalisiert wird. Mit regelmäßigen Sicherungen, sowohl in der Cloud als auch auf Festplatten, kann ein sicherer Umgang mit den eigenen Daten gewährleistet werden. Sie sollten nicht nur einen Ort haben, an dem Sie wichtige Daten speichern.
Wichtige Dokumente und vertrauliche Daten lassen sich auch weiterhin physisch aufbewahren. Ein HP Toner sollte daher immer noch zur Grundausstattung eines Büros zählen. Damit sind die Daten natürlich am sichersten aufbewahrt und können einem auch nicht abhandenkommen.












