InterviewMaschinenbau

Gerd Bart: „Transaction-Network vernetzt Maschinenbau und Endkunden (Produzenten) auf einer digitalen Plattform“

Gerd Bart | Transaction-Network – Ein Visionär. Ein Macher. Vollblut-Unternehmer. Interview durch Tanja Basic geführt.

2011 (was schon über 10 Jahre ist das her?) haben Gerd Bart und ich uns kennengelernt. Wir waren bei einer Stuttgarter Internet-Agentur beschäftigt. Gerd war Führungskraft, ich war für die Neukundengewinnung im Tele-Sales Team verantwortlich. Bereits in dieser Zeit beeindruckte mich an Gerd:

Während alle Anderen Themen „zerdenkt“ haben und lange diskutierten, hat Gerd es einfach gemacht. Ein Macher, durch und durch.

„Man trifft sich immer zwei mal im Leben“

Umso größer war nach über 10 Jahren die Überraschung, als ich über LinkedIn eine Nachricht von Gerd erhalten habe. Für sein neu gegründetes Unternehmen sucht er Verstärkung in der ganzheitlichen Vermarktung.

„Menschen kaufen von Menschen.“

Daher setzen wir auf ein starkes Personal Branding – den Aufbau einer Personenmarke.

Wo wäre APPLE ohne Steve Jobs? Microsoft ohne Bill Gates. Hinter jeder brillanten Geschäftsidee steckt eine starke Unternehmerpersönlichkeit mit einer mächtigen Vision.

Gerd Bart, Transaction Network und Tanja Basic, Basic Sales

Gerd Bart von Transaction-Network im Interview :

Tanja: Gerd, wann war für dich klar, dass du den Sprung in die Selbstständigkeit wagen möchtest?

Gerd Bart: In all meinen beruflichen Stationen durfte ich sehr selbständig und sehr nahe als Unternehmer agieren. Der entscheidende Sprung kam daher völlig marktgetrieben.

Die letzten Jahren habe ich zahlreiche Portale für den Maschinenbau strategisch entwickelt, konzipiert und aufgebaut. Sie alle erzeugen aber nur digitale Insellösungen mit einem sehr hohen finanziellen und personellen Aufwand für das Unternehmen. Eine Plattform wie Transaction-Network gab es bislang nicht. Aus diesem Druck heraus und der Vision, den industriellen Mittelstand zu digitalisieren und Deutschland anzuschieben, entstand der Sprung. 

Tanja: Was genau macht Transaction Network?

Transaction-Network vernetzt Maschinenbau und Endkunden (Produzenten) auf einer digitalen Plattform

Gerd Bart: Transaction-Network vernetzt Maschinenbau und Endkunden (Produzenten) auf einer digitalen Plattform. Damit digitalisieren wir bezahl- und leistbar den Mittelstand.

Auf dieser Plattform werden die verkauften Maschinen verwaltet (digitaler Zwilling), die Anlagen überwacht (IIoT), Wartungen und Service geplant und vorrausschauend eingesteuert (Predictive Maintenance) sowie After-Sales-Angebote platziert.

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Tanja Basic: Was machst du mit deinem Unternehmen anders als der Wettbewerb? Was ist euer USP (Alleinstellungsmerkmal)?

Gerd: Im Kern sind es 3 Merkmale, die bei uns anders sind:

  1. Unsere Plattform ist ein Mietmodell und damit für jeden im Mittelstand absolut leistbar. Dieses nicht transaktionsbasiert, sondern ein fester Betrag. Völlig unabhängig, wie viel Mitarbeiter, Maschinen oder eben Transaktionen.
  2. All unsere 6 Module sind miteinander vernetzt und die Prozesse darauf integrativ und stellen somit keine Silo-Lösung für den Endkunden dar.
  3. Wir setzten auf Standards auf, damit die Digitalisierung vorangetrieben werden kann, um beispielsweise einen digitalen Zwilling von Plattform zu Plattform weiterreichen zu können. Denn nur wenn wir uns als Menschen und damit auch digital vernetzen, können wir gemeinsam viel bewegen. 

Flora Fliegner, Pack 3 Interview

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Was sind die 3 größten Nutzen für Kunden aus dem Maschinenbau, die mit euch zusammenarbeiten?

Gerd: Neben dem sehr günstigen Mietmodell ist es unsere Expertise, denn wir sind im Maschinenbau schon viele Jahre zu Hause und wissen was wir tun. Als größter Mehrwert würde ich aber unser Modell bezeichnen, dass wir eine Plattform geschaffen haben, die für die Kundenorientierung des Maschinenbaus gedacht ist.

Er kann uns nutzen als seine digitale Lösung und als seine Infrastruktur. Dies, um seinen Kunden wiederum Mehrwerte und Services zu schaffen. Dass wir ihm dabei helfen, ist für uns selbstverständlich. Wir sind sein Enabler in der Digitalisierung und in der Kommerzialisierung des digitalen Zwillings und in seinem After-Sales.

Tanja: Was würdest du als „Erfolgsformel“ für Unternehmertum nennen? Worauf setzt du persönlich?

Gerd: Geht nicht – gibt’s nicht. 

Das ist schon seit vielen Jahren ein Leitspruch. Gerade heute begegne ich immer mehr Menschen, die viele Gründe haben, warum etwas nicht geht. Ich verstehe dies nicht. Einfach mal anfangen und an sich und den Erfolg glauben. Für eine Sache brennen, ein Feuerwerk entzünden. Dann stellt sich der Erfolg meist ganz automatisch ein. Den richtigen Zeitpunkt gibt es eh nicht im Leben. Machen, tun und auf dem Weg permanent justieren. 

Vielen Dank, Gerd.

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