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Was bedeutet EAN Code? Bedeutung, Generator, Ländercodes & Tipps zur Erstellung

Der EAN-Code ist für die heutige Handelslogistik unverzichtbar. Für eine reibungslose Warenkennzeichnung in vielen Branchen bildet er mittlerweile eine logistische Grundlage. Doch was bedeutet EAN Code eigentlich? Welche bedeutsame Rolle hat er in der gegenwärtigen Wirtschaft? Wie erstelle ich einen GTIN Code? In den nächsten Zeilen wirst du die Bedeutung des Codes entschlüsseln. 

EAN Code – Bedeutung, Herkunft, Vergabe

Was bedeutet EAN Code?

Die Abkürzung steht für „European Article Number“. Es handelt sich dabei um eine individuelle Zahlenkombination, die immer jeweils einem Produkt zugeordnet wird. Das ermöglicht ein genaues Unterscheiden der Waren. Darüber hinaus steht die Artikelnummer immer zusammen mit einem Strichcode, der in kürzester Zeit von einem Scanner identifiziert werden kann. Dadurch lassen sich Artikel bis zu jedem Punkt in der Lieferkette zurückverfolgen. In der Folge sinken die Verwaltungskosten und der Zeitaufwand im Handelsprozess wird minimiert.

Das Prinzip für die Warenidentifikation mittels einer individuellen Nummer ist mehrere Jahrzehnte alt. Bereits im Jahr 1973 entwickelte man in der USA den sogenannten UPC (Universal Product Code). Nach einer erfolgreichen Adaption in der Wirtschaft, wurde an einer europäischen Version gearbeitet, aus der schließlich der EAN-Code hervorging.

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GTIN/EAN-13 Strichcodes (früher EAN Code)

Für die Kennzeichnung eines Produktes nutzt man in der Regel einen 13-stelligen Code, wenn dieser weniger als 25 Prozent der Warenoberfläche einnimmt. Andernfalls werden 8-stellige Codes verwendet. Im Jahr 2009 wurde die europäische Artikelnummer von der 13-stelligen Global Trade Item Number (GTIN) ersetzt und EAN abgeschafft.

Folglich verschlüsselt ein EAN-Code seitdem nun eine GTIN. Im Volksmund hat sich die Bezeichnung EAN erhalten, sodass es fälschlicherweise zu Verwechslungen kommen kann. Durch die Einführung der GTIN wurde die weltweite Kennzeichnung unterschiedlicher Waren zusätzlich vereinfacht. Die Codierung ermöglicht ein zuverlässiges, automatisiertes Auslesen. In der Handelskette können somit Irrtümer fast gänzlich vermieden werden.

EAN Code Vergabe durch GS1 in Brüssel

Für die Vergabe von GTINs ist die GS1 in Brüssel zuständig. Sie bildet die zentrale Anlaufstelle, wenn GTINs benötigt werden. Nach dem Erhalt eines Codes ist es absolut vonnöten, dass die Druckqualität gewährleistet ist. Schlechte Qualität kann das Scannen im Handelsprozess beeinträchtigen und in der Folge den Ablauf stören. Insbesondere im Einzel- und Versandhandel, in der Logistik und speziell bei der Lebensmittelkennzeichnung spielt der Code eine entscheidende Rolle. Daher sind Beschäftigte in diesen Bereichen dazu angehalten, auf eine gute Lesbarkeit zu achten.

Der EAN-Code hat im Laufe der Jahrzehnte für merklich flüssigere Handelsabläufe auf dem Weltmarkt gesorgt. Seine Individualität setzte entscheidende neue Maßstäbe für die Logistik in Sachen Automatisierung und Standardisierung. Wenn du das nächste Mal in ein Geschäft gehst, den Code erkennst und dein gekauftes Produkt an der Kasse gescannt wird, weißt du, dass sich hinter EAN heutzutage stattdessen eine GTIN verbirgt.

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13-stellige GTIN-Nummern dienen der Codierung von Produkten und Dienstleistungen. 13-stellige GLNs werden zur Identifikation von Lokationen (z. B. Unternehmen, Unternehmensteile, Lagerorte etc.) verwendet.

EAN 13 EAN Codes Ländercode – Tabelle

EAN 13 EAN Codes Länderkennung – Tabelle

EAN 13 EAN Codes Ländercode – Tabelle

00 – 13 U.S.A. & Kanada (UCC)
20 – 29 Kennzeichen für interne Nummerierungen
30 – 37 Frankreich (GENCOD-EAN France)
380 Bulgarien (BCCI)
383 Slowenien (SANA)
385 Kroatien (CRO-EAN)
387 Bosnien-Herzegowina (EAN-BIH)
400 – 440 Deutschland (GS1 (CCG))
45 + 49 Japan (Distribution Code Center – DCC)
460 – 469 Russian Federation UNISCAN – EAN Russland)
471 Taiwan (CAN)
474 EAN Estland
475 EAN Lettland
476 EAN Aserbeidjan
477 EAN Litauen
478 EAN Usbekistan
479 EAN Sri Lanka
480 Philippinen (PANC)
481 EAN Belarus
482 EAN Ukraine
484 EAN Moldawien
485 EAN Armenien
486 EAN Georgien
487 EAN Kasachstan
489 Hongkong (HKANA)
50 Grossbritannien (E Centre UK)
520 Griechenland (HELLCAN – EAN HELLAS)
528 EAN Libanon
529 EAN Zypern
531 Mazedonien (FYR) (EAN-MAC)
535 Malta (MANA)
539 EAN Irland
54 Belgien & Luxemburg (ICODIF/EAN)
560 Portugal (CODIPOR)
569 EAN Island
57 EAN Dänemark
590 EAN Polen
594 EAN Rumänien
599 Ungarn (HAPMH)
600 – 601  EAN Südafrika
608 Bahrein
609 EAN Mauritius
611 EAN Marokko
613 EAN Algerien
616 EAN Kenia
619 Tunesien (TUNICODE)
621 EAN Syrien
622 EAN Ägypten
624 EAN Lybien
625 EAN Jordanien
626 EAN Iran
627 EAN Kuwait
628 EAN Saudi-Arabien
629 EAN Vereinigte Arabische Emirate
64 EAN Finnland
690 – 693  China (Article Numbering Centre of China)
70 EAN Norwegen
729 EAN Israel
73 EAN Schweden
740 EAN Guatemala
741 EAN El Salvador
742 Honduras (ICCC)
743 EAN Nicaragua
744 EAN Costa Rica
745 EAN Panama
746 EAN Dominikanische Republik
750 Mexiko (AMECE)
759 EAN Venezuela
76 EAN Schweiz (Suisse, Svizzera) und Liechtenstein
770 Kolumbien (IAC)
773 EAN Uruguay
775 EAN Peru
777 EAN Bolivien
779 EAN Argentinien
780 EAN Chile
784 EAN Paraguay
786 Ecuador (ECOP)
789 EAN Brasilien
80 – 83 Italien (INDICOD)
84 Spanien (AECOC)
850 Kuba (CCRC)
858 EAN Slowakei
859 EAN Tschechien
860 Jugoslawien (EAN YU)
867 Nord Korea (EAN DPR Korea)
869 Türkei (UCCT)
87 EAN Niederlande
880 Südkorea (EAN Korea)
885 EAN Thailand
888 Singapur (SANC)
890 EAN Indien
893 EAN Vietnam
899 EAN Indonesien
90 – 91 EAN Österreich
93 EAN Australien
94 EAN Neuseeland
950 EAN Headquarter – für Länder die keine eigene Vertretung haben
955 Malaysia (Malaysian Article Numbering Council)
958 EAN Makao
977 Zeitschriften (Periodicals) (ISSN)
978 – 979 Bücher (ISBN)

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